Belastungsgrenzen wahrnehmen als Fachperson

Belastungsgrenzen wahrzunehmen, bedeutet nicht Schwäche, sondern professionelle Selbstverantwortung. Wer die eigenen Signale kennt und rechtzeitig handelt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die Qualität der Versorgung und das Team. Diese Kompetenz beginnt mit Wahrnehmung, wächst durch Reflexion und zeigt sich im Handeln.

Warum das Thema wichtig ist

Chronische Überlastung im Gesundheitswesen ist häufig keine plötzliche Krise, sondern das Ergebnis vieler kleiner Schritte über die eigene Grenze hinaus. Wer den eigenen Handlungsspielraum erkennt, wechselt von einer reaktiven Haltung – „das System ist schuld“ – zu einer aktiven: „was liegt in meinem Einflussbereich?“ gemäss Stephen Covey’s Circle of Influence.

Zentrale Grundlagen

Praktische Impulse für den Alltag 

Quellen

Alberti, R. E., & Emmons, M. L. (1974). Your Perfect Right. Impact Publishers. | de Shazer, S., & Dolan, Y. (2007). More Than Miracles: The State of the Art of Solution-Focused Brief Therapy. Haworth Press. | Lazarus, R. S., & Folkman, S. (1984). Stress, Appraisal, and Coping. Springer. | Maslach, C., & Leiter, M. P. (1997). The Truth About Burnout. Jossey-Bass. | Rotter, J. B. (1966). Generalized expectancies for internal versus external control of reinforcement. Psychological Monographs, 80(1).